Eine IP-Telefonanlage verwaltet die Anrufe eines Unternehmens über das Datennetz: Nebenstellen, Warteschlangen, Begrüßungsmenü, Voicemail und Weiterleitung auf Handys. Sie kann vor Ort als Gerät im Rack des Büros installiert oder als Cloud-Dienst gebucht werden. Vor Ort bietet mehr Kontrolle und Integration; die Cloud bedeutet weniger eigene Geräte.
Vergleich
| Aspekt | Lokale Anlage | Cloud-Anlage |
|---|---|---|
| Standort | Ein Gerät im eigenen Büro. | Die Server des Anbieters. |
| Kontrolle und Daten | Bei Ihnen: Konfiguration und Aufnahmen im Haus. | Beim Anbieter. |
| Lokale Integration | Direkt mit Türsprechanlagen, Durchsagen und analogen Leitungen. | Möglich, oft mit mehr Schritten. |
| Kosten | Anfangsinvestition und Wartung. | Gebühr pro Benutzer oder Nebenstelle. |
| Abhängigkeit vom Internet | Interne Anrufe funktionieren auch ohne Internet. | Ohne Internet kein Dienst. |
Typische Funktionen
- Nebenstellen auf Tischtelefonen, DECT-Schnurlostelefonen, WLAN-Telefonen und Handys (Softphone).
- Begrüßungsmenü (IVR), Öffnungszeiten und Weiterleitung außerhalb der Geschäftszeiten.
- Warteschlangen und Rufgruppen für Empfang, Vertrieb oder Support.
- Voicemail per E-Mail und Gesprächsaufzeichnung, wo zulässig.
- Integration von SIP-Türsprechanlagen und Durchsagen.
- Mehrere Standorte verbinden, als wären sie ein Büro.
Was vor der Migration zu prüfen ist
- Aktuelle Leitungen und Rufnummern und ob sie zu einem SIP-Anbieter portiert werden können.
- Netzqualität: Verkabelung, PoE-Switches und Priorisierung von Sprache.
- Analoge Geräte, die weiter funktionieren müssen: Fax, Alarmanlagen, Aufzüge.
- Wie Handys und Homeoffice eingebunden werden.