Rollläden und Markisen zu automatisieren heißt, Elektromotoren einzubauen und sie über Schalter, Zeitpläne, Sensoren oder das Handy mit einem Hausautomationssystem zu steuern. Mit Sonnen- und Windsensoren können sie herunterfahren, um Hitze abzuhalten, oder bei starken Böen von selbst einfahren und Teil von Szenen wie „Haus verlassen“ sein.
Was automatisierte Rollläden können
- Alle Rollläden einer Etage oder des Hauses mit einem Schalter auf- oder abfahren.
- Zeitpläne: morgens öffnen und bei Dämmerung schließen.
- Sonnenschutz: sonnige Fassaden in den heißesten Stunden abdunkeln.
- Gespeicherte Zwischenpositionen, nicht nur auf oder ab.
- Anwesenheitssimulation, während das Haus leer steht.
- Einbindung in Szenen: „Film“, „Nacht“, „Haus verlassen“.
Motoren und Steuerung
| Option | Typischer Einsatz | Zu beachten |
|---|---|---|
| Kabelgebundener Rohrmotor | Neubau und Renovierung; der häufigste. | Braucht Strom im Rollladenkasten. |
| Funk-Rohrmotor | Bestandswohnungen. | Braucht ebenfalls Strom; die Steuerung ist kabellos. |
| Motor mit Hinderniserkennung | Rollläden und Markisen mit Risiko des Verhakens. | Schützt Lamellen und Tuch. |
Markisen: Wind-, Sonnen- und Regensensoren
Bei Markisen ist Automation auch Schutz: Ein Windsensor kann die Markise einfahren, wenn die Böen den eingestellten Schwellenwert überschreiten, auch wenn niemand zu Hause ist. Sonnen- und Regensensoren ergänzen die Logik.
Der Windschwellenwert und die Position des Sensors müssen zur jeweiligen Fassade passen; ein schlecht platzierter Sensor reagiert zu spät oder zu oft.
Tipps zur Installation
- Bei Umbauarbeiten Strom an jeden Rollladenkasten legen.
- Neben der App immer einen Schalter am Fenster behalten.
- Die Endlagen richtig einstellen, damit Lamellen und Tuch nicht überlastet werden.
- Nach Fassade und Etage gruppieren, damit Szenen sinnvoll sind.