Bei der Wahl eines NAS geht man vom Einsatzzweck aus (Dateien, Sicherungen, Fotos, Videoüberwachung oder virtuelle Maschinen), vom heute und in einigen Jahren benötigten Platz, von Schächten zum Wachsen, vom RAID-Typ für den gewünschten Schutz, von zum Modell kompatiblen Festplatten und vom Netz: Ein schnelles NAS braucht ein passendes Netz.
RAID-Arten
| Art | Mindestanzahl Festplatten | Verkraftet den Ausfall von | Nutzbare Kapazität |
|---|---|---|---|
| RAID 1 | 2 | 1 Festplatte | Die einer Festplatte |
| RAID 5 | 3 | 1 Festplatte | Alle bis auf eine |
| RAID 6 | 4 | 2 Festplatten | Alle bis auf zwei |
| RAID 10 | 4 | 1 Festplatte pro Paar | Die Hälfte |
| SHR (Synology) | 2 | 1 Festplatte (SHR-2: 2) | Nutzt unterschiedlich große Festplatten aus |
Worauf man achtet
- Schächte: einige mehr als heute nötig, um ohne Gerätetausch zu wachsen.
- Festplatten: aus der Kompatibilitätsliste des Herstellers, NAS- oder Überwachungsfestplatten je nach Einsatz.
- Prozessor und Speicher: wichtig bei vielen Benutzern, virtuellen Maschinen oder Videoüberwachung.
- Netz: 2,5- oder 10-Gbit-Ports, wenn man mit großen Dateien arbeitet.
- SSD-Cache: beschleunigt den Zugriff in einigen professionellen Einsätzen.
- Geschützte Stromversorgung mit einer USV, die das NAS sauber herunterfährt.
Nicht vergessen
Kein RAID ersetzt eine Sicherung. Das NAS braucht eine eigene externe Kopie, in der Cloud oder auf einem anderen NAS.